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DAS TERRITORIUM DES NATURPARK
Nördlich von Ombrone
Nördlich von Ombrone erstreckt sich eine Ebene, die
von den Sümpfen der Trappola bedeckt ist: es handelt
sich um ein breites Netz von Wasserbecken, entweder zeitweilig
oder dauernd (die so genannten „chiari“ oder „bozzi“),
die von kleinen Dünen getrennt sind. Ein typisches Merkmal
dieses Parkgebietes ist die Anwesenheit der freilebenden
Maremma-Rinder. Die Binnengewässer stellen einen wichtigen
Zufluchtsort für Wasserzugvögel im Winter dar,
aber viele Vogelarten sind hier durch das ganze Jahr zu sehen.
Die Gebiete, die sich weit vom Meer befinden, wurden urbar
gemacht und sie sind heute von Feldern und modernen Zuchtstätten
bedeckt. Dieses Territorium umfasst das Delta des Flusses
Ombrone, der mit seinen Armen das Parkgebiet durchkreuzt.
Linke Seite des Ombronedeltas
Auf der linken Seite des Ombronedeltas erstreckt sich ein
Gebiet, das von einem kompakten Dünensystem mit sumpfigen
Niederungen charakterisiert ist, die fast völlig von
einem Pinienwald bedeckt sind. Der Pinienwald (aus italienischen
Steinkiefern) ist von einem Waldstreifen mit Strandkiefern
vom Meer getrennt. Die Funktion der Strandkiefer ist, das
Hinterland vor den schädlichen Salzwinden zu schützen.
In dieser Zone fließen einige Kanäle, die zu
den ersten Trockenlegungsarbeiten im 18. Jahrhundert zurückreichen.
Die zentralen und südlichen Teilen des
Naturparks
Die zentralen und südlichen Teile des Naturparks sind
von den Bergen der Uccellina beherrscht, einem Bergkomplex
aus Kalk und Sand, das in Poggio Lecci eine Höhe von
417 m ü.d.M. erreicht. Diese Berge sind heute fast völlig
mit einer dicken Waldvegetation (Macchia) bedeckt. Im östlichen
Teil, am Fuße dieser Berge, wurde das Land abgeholzt
und in Weiden oder Olivenhaine umgewandelt. Auf den Bergen
der Uccellina erheben sich alte Türme und religiöse
Gebäude, die Zeugnisse der Anwesenheit der Menschen
in dieser Gegend sind: besonders sehenswert sind die Abtei
von San Rabano, fast völlig zerfallen, die Türme
von Castelmarino, Collelungo, Cala di Forno und Bella Marsilia.
Aber die Geschichte der Menschen ist nicht nur von diesen
mittelalterlichen Ruinen symbolisiert: in Talamone liegen
die Ruinen einer römischen Villa und in den Höhlen
am Fuße des Kalkhanges wurden prähistorische Funde
wieder ans Licht gebracht, die bis zur Altsteinzeit zurückreichen.
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